„Man kann einen Menschen aus der Heimat vertreiben, aber nicht die Heimat aus dem Menschen“.
Erich Kästner, 1899-1974
Bild: Elke Schweitzer
Erste Reihe, Von links nach rechts; Hartmut Pfecht, Helmut Erlebach, Dorothy Knuth, Elke Schweitzer , Jochen Zauner , Johannes Acker, Peter Harder , Thomas Schwarz, Stephan Grigat, Brigitte Schüller-Kreuer, Gerhard Hosenberg, Margitta Romagno
2.Reihe obere (links nach rechts)
Dr. Kollakowski, Jürgen Zauner
Delegiertenversammlung NRW wählt neuen Vorstand – Jochen Zauner übernimmt Vorsitz
von Elke Schweitzer
Die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen der Landsmannschaft Ostpreußen hat einen neuen Vorstand gewählt. Die Delegiertenversammlung am 1. August 2026 in Gütersloh stand unter dem Leitgedanken: „Wir haben die Pflicht zur Zuversicht“ – ein Zitat von Immanuel Kant.
Auslöser der Neuwahl war die für ungültig erklärte Vorstandswahl vom 28. April 2026. Die Delegierten kamen daher erneut zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen.
Zum neuen Landesvorsitzenden wurde Jochen Zauner Jahrgang 1980 mit knappem Ergebnis gewählt. Er folgt auf Klaus Arno Lemke. Mit der Wahl setzt die Landesgruppe auf einen deutlich verjüngten Vorstand.
Die Versammlung wurde von Stephan Grigat, Sprecher der Landsmannschaft, als Wahlleiter und Moderator geleitet.
Der neue Vorstand im Überblick:
Vorsitzender ist Jochen Zauner. Stellvertretende Vorsitzende sind Johannes Acker und Helmut Erlebach. Das Amt der Schriftführerin übernimmt Elke Schweitzer, Schatzmeister ist Dr. Tobias Kollakowski. Ehrenvorsitzender ist Jürgen Zauner.
Als Beisitzer wurden Peter Harder, Gerhard Hosenberg, Dorothy Knuth, Hartmut Pfecht, Margitta Romagno und Thomas Schwarz gewählt.
Auch die Delegierten für die Ostpreußische Landesvertretung OLV stehen fest: Jochen Zauner, Dr. Tobias Kollakowski, Peter Harder und Brigitte Schüller-Kreuer. Stellvertretende OLV-Delegierte sind Elke Schweitzer, Helmut Erlebach, Ruth Welner und Margitta Romagno. Zu Kassenprüfern wurden Wilhelm Kreuer und Raphael Schmelter bestimmt.
Nun soll die Übergabe der Unterlagen zügig erfolgen, damit der neue Vorstand seine Arbeit aufnehmen kann. Stephan Grigat dankte zudem Frau Dr. Beutner für ihr Engagement und die geleistete Arbeit.
Die Versammlung endete traditionell mit dem gemeinsamen Singen des Ostpreußenliedes – als Zeichen der Verbundenheit und des gemeinsamen Blicks nach vorn.
Stellungnahme, bisheriger Vorstand der LO-NRW
Der bisherige Vorstand in den Personen, Klaus - Arno Lemke, Dr. Bärbel Beutner und Joachim Mross, bedankt sich bei allen Kreisgruppen, Gliederungen, Partnerorganisationen sowie den zahlreichen ehrenamtlich Engagierten für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Gleichzeitig wünscht er dem neu gewählten Vorstand für seine verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg und eine glückliche Hand bei der Führung des Verbandes.
Für Anfragen zu den zukünftigen Aktivitäten und Angelegenheiten des Verbandes steht ab sofort der Vorsitzende des neu gewählten Vorstandes, Jochen Zauner als Ansprechpartner zur Verfügung.
E-Mail: Jochen.Zauner@gmx.de
Bild: Generiert mit ChatGPT
Kulturtagung der Landsmannschaft Ostpreußen NRW am 18. Oktober - 35 Jahre Deutsch-Polnischer Nachbarschaftsvertrag
Die Veranstaltung findet aus organisatorischen Gründen in dieser Form nicht statt.
Hinweis zur Veranstaltung
Aufgrund der Veränderungen im Landesvorstand Nordrhein-Westfalen der Landsmannschaft Ostpreußen liegt die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung in der Verantwortung des neu gewählten Landesvorstandes.
Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen Herr Jochen Zauner gerne per E-Mail unter Jochen.Zauner@gmx.de zur Verfügung.
Gemeinsam für Erinnerung und Zukunft- Landestreffen der drei Landsmannschaften feiert erfolgreiche Neuauflage
Am 12. Juli 2026 fand auf Schloss Burg in Solingen das gemeinsame Landestreffen der Landsmannschaften Ostpreußen, Schlesien und Pommern in Nordrhein-Westfalen statt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung und erlebten einen Tag des Gedenkens, der Begegnung und der gelebten Kultur.
Ferienhäuser im Ermland in der nähe von Allenstein
Entdecken Sie unsere wunderschön gelegenen Ferienhäuser in Ermland und Masuren – eingebettet in eine traumhaft ruhige Naturlandschaft direkt am gestauten Fluss Łyna (Alle), am Waldrand und nur 800 Meter von der Stadtgrenze Olsztyn (Allenstein) entfernt. Hier erwarten Sie Ruhe, Komfort, Sicherheit und pure Erholung.
Sommerfest 2026 in Heilsberg – Kultur, Begegnung und gelebte Nachbarschaft
Am 27. Juni 2026 fand im Amphitheater in Heilsberg das traditionelle Sommerfest des Verbandes der deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren in Zusammenarbeit mit der Landsmannschaft Ostpreußen statt.
Ostpreußentreffen 2026 in Wolfsburg: Heimat lebt durch Gemeinschaft
Mehrere hundert Besucher aus ganz Deutschland und den Heimatgebieten kamen am 6. Juni 2026 im CongressPark Wolfsburg zusammen. Das Ostpreußentreffen stand ganz im Zeichen der Erinnerung, der Begegnung und des lebendigen kulturellen Erbes Ostpreußens.
„Frieden muss man wollen!“ - Landsmannschaftssprecher Stephan Grigat kritisiert Moskau – Lob für Dobrindt (PAZ 24-2026)
Fotos vom Jahrestreffen der Ostpreußen hier...
Eine Landschaft voll Licht und Farbe
Ausstellung vom 25. April - 18. Oktober 2026 in der Lilienthaler Kunststiftung
Die ostpreußische Künstlerkolonie Nidden hatte ab 1900 die gleiche Bedeutung wie die niedersächsische Künstlerkolonie Worpswede. In dieser Zeit gab es in ganz Europa Orte, die von Künstlern bewusst aufgesucht und die als Künstlerkolonien bekannt wurden. Weiterlesen...
Quelle Foto: Lilienthaler Kunststiftung
Neujahresempfang der Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe NRW vom 21. Februar
Prof. Dr. Heidi Hein-Kircher, Direktorin der Martin-Opitz-Bibliothek in Herne und Professorin der Ruhr-Universität Bochum.
Videogrußwort von Heiko Hendriks, dem Beauftragter der nordrhein-westfälischen Landesregierung für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern, anlässlich des Neujahresempfangs der Landsmannschaft Ostpreußen Landesgruppe NRW
Es war eine Premiere unter den Aktivitäten der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, ein festlicher Neujahrsempfang am 21. Februar 2026 im Gerhart-Hauptmann-Haus (GHH) in Düsseldorf. Die intensiven Vorbereitungen wurden durch den Erfolg belohnt. Die Veranstalter erhielten großes Lob und viele Danksagungen.
Der Landesvorsitzende Klaus- Arno Lemke begrüßte die Gäste, besonders den Vorsitzenden des BdV-Landesverbandes Rudi Pawelka, den Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft Schlesien Stephan Rauhut und die Referentin, die Direktorin der Martin-Opitz-Bibliothek (MOB) Herne, Frau Prof. Dr. Heidi Hein-Kircher. Ein Grußwort des Beauftragten der Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler Heiko Hendriks wurde per Video übertragen. Weiterlesen...
Kulturzentrum Ostpreußen - Ausstellung
Stillgeschwiegen – Die Vertriebenen in der SBZ und DDR, Ausstellung vom 7. Februar bis zu 19. April. Eine wichtige gesellschaftliche Gruppe in der DDR, die bis 1989 nicht als Gruppe auftreten durfte, waren die ca. 4,3 Millionen deutschen Heimatvertriebenen, die mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges durch Flucht oder Vertreibung in die damalige Sowjetische Besatzungszone (SBZ) gelangten. Mehr als vier Jahrzehnte lang wurde das Lebensschicksal dieser Menschen ausgeblendet und in die private, familiäre Erinnerung abgedrängt. Die politisch verordnete Verschmelzung der Vertriebenen mit der DDR-Gesellschaft und auch deren wirtschaftliche Etablierung mag oberflächlich betrachtet gelungen sein. Eine emotionale und historische Aufarbeitung, die das subjektive Empfinden über die offizielle Negierung des traumatischen Schicksals berücksichtigt, Empathie erzeugt und Interesse am Thema zugelassen hätte, fand bisher nur unzureichend statt.
Kulturzentrum Ostpreußen, Schloßstraße 9, 91792 Ellingen, Internet: www.kulturzentrum-ostpreussen.de
Vom grundlosen Kolk bis zum Revekohl – Sagenhaftes aus Warendorf und der Kaschubei
Ausstellugsdauer: 31.01. bis 28.06.2026
Mit dieser gemeinsamen Ausstellung laden das Westpreußische Landesmuseum (WLM), kluck.kola und Figurenschneider – Norman Schneider dazu ein, in unentdeckte Märchen- und Sagenwelten einzutauchen. Unter dem Titel „Vom grundlosen Kolk bis zum Revekohl – Sagenhaftes aus Warendorf und der Kaschubei“ entfaltet sich die Ausstellung in zwei Bereichen: Einer führt in die Sagenwelt der Kaschub:innen ein, der andere präsentiert Geschichten, Requisiten und Szenenbilder rund um die Entstehung des Warendorfer Märchenfilms „Die fantastischen Geschichten des Professor Kluck“, der ab 29. Januar 2026 im Warendorfer Kino Scala zu sehen ist.
Zur Eröffnung der Ausstellung am 31.01.2026 um 20 Uhr, sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Ausgewählte historische ostdeutsche Heimatsammlungen in Nordrhein-Westfalen
Im Rahmen des Projekts „Virtuelle Heimatsammlungen in NRW“ wurde durch die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen eine digitale Darstellung der Heimatstuben erstellt, die im Internet unter www.ostdeutsche-heimatsammlungen.de besichtigt werden kann. Ein Besuch des Allensteiner Heimatmuseums „Treudank“ kann inzwischen auch ganz bequem von zu Hause erfolgen. Neben einem Gang durch die Räumlichkeiten des Museums können ausgewählte Objekte sogar dreidimensional betrachtet werden. Eine ausführliche Beschreibung der Objekte und ergänzende Informationen über das Heimatmuseum und besondere Ereignisse in der Geschichte der Stadt Allenstein vervollständigen den virtuellen Rundgang.
Der neu gewählte Vorstand der Landsmannschaft Ostpreußen:
Johannes Acker, Ulf Püstow, Hans-Jörg Froese, Stephan Grigat, Friedrich-Wilhelm Böld, Christoph Stabe, Dr. Sebastian Husen (v.l.n.r.)
Quelle Foto: Buch Cover, Nur der Himmel blieb derselbe- Ostpreußens Hungerkinder erzählen vom Überleben von Dr. Christopher Spatz
OSTPREUSSEN - Entschwundene Welt - Die Jahre 1912 bis 1945
Ein Film von Hermann Pölking
Deutschland 2025
Ein Film wie eine Zeitkapsel. Erleben Sie die bewegende Geschichte Ostpreußens von 1912 bis 1945 – erzählt ausschließlich mit seltenem historischem Film- und Tonmaterial. Viele der Aufnahmen stammen von Amateurfilmern und eröffnen intime, persönliche Einblicke in das Leben einer längst verlorenen Welt. Dieser außergewöhnliche Kinofilm verzichtet bewusst auf moderne Inszenierungen, Interviews oder nachgestellte Szenen. Stattdessen lässt er authentische Bilder sprechen: von Königsberg bis Masuren, vom Samland bis zum Memelland – lebendig, ungeschönt und tief berührend. Über zwölf Jahre lang haben die Filmemacher nach diesen einzigartigen Archivaufnahmen gesucht. Sie zeigen den Alltag in einem bedeutenden Agrarland, Momente der Freude und der Not – und schließlich den tragischen Untergang einer Region, deren Geschichte im Krieg versank. „Ostpreußen – Entschwundene Welt“ ist mehr als ein Film – es ist ein filmisches Denkmal für eine untergegangene Heimat.
Pressemitteilung der Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe NRW e.V. vom 08. Mai 2025
„8. Mai war Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus – aber für viele kein Tag der Freiheit“
So titelt der BdV Bundesverband seine Pressemitteilung zum 08. Mai 2025 aus Anlass des 80-ten Jahrestages des Kriegsendes. Weiterlesen...
Meine Geschichte: „Ich bin ein Wolfskind“
Das ergreifende Schicksal eines Königsberger Jungen auf der Flucht, und wie das Schicksal ihn nach Litauen führte – 1. Teil
von Wolfgang Toerner
Quelle: PAZ, 30.03.2025
Meine Geschichte: „Als Wolfskind zählt nur eins: überleben!“
Der Königsberger Junge versteckt sich in Sowjet-Litauen und geht einen Leidensweg durch die Hölle in die Freiheit – 2. Teil
von Wolfgang Toerner
Ostpreußen für Anfänger
Die Landsmannschaft Ostpreußen hat einen Film „Ostpreußen für Anfänger" produziert, der in 12 Minuten einen ersten Überblick zur Geschichte und Landeskunde Ostpreußens vermittelt und zur weiteren Beschäftigung mit dem Land und seinen Bewohnern anregen möchte.
Weiter zum Film "Ostpreußen für Anfänger" >>>
Quelle: Landsmannschaft Ostpreußen e.V.
(v.l.o.), Jörn Pekrul, Jörg Geerlings, Bärbel Beutner, Marta Einars, Arnold Piklaps, Rasa Miuller (v.l.u.) – alle Referenten bestachen durch hochwertigste Fachreferate
75 Jahre Landsmannschaft Ostpreußen - Landesgruppe NRW
Seit 75 Jahren die Interessen der Vertriebenen im Fokus – Der wehmütige Blick zurück wurde zum mutigen Ausblick nach vorn.
von Bärbel Beutner
Die Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe NRW beging am Sonnabend, den 19. Oktober 2024 ihr 75-jähriges Bestehen. Gründungsdatum war der 25. April 1949. Die Feier fand im Gerhart-Hauptmann-Haus (vormals das Haus des deutschen Ostens), gegründet auf Initiative durch Erich Grimoni, erster Vorsitzender der Landesgruppe, in Düsseldorf statt. Weiterlesen...
Allensteiner Welle
Radio hält zusammen
Start vor 21 Jahren: Der deutschsprachige Sender bietet Unterhaltung und Informationen für die Deutsche Minderheit.
Die PAZ zum Kennenlernen
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Aus der Vogelperspektive
Das größte Fotoportal Polens mit Flugfotos (Flugaufnahmen) von Allenstein und Umgebung, Ermland und Masuren.
Sehr schöne Fotos aus der Vogelperspektive.
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